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Vasektomie am Standort St. Gallen: klassische und Non-Skalpell-Vasektomie

Neben dem Kondom ist die Vasektomie für den Mann die einzige Möglichkeit zu verhüten. Bislang entscheiden sich die meisten Männer für das Kondom, denn es ist einfach und spontan anzuwenden und man kann es im Falle eines Kinderwunsches jederzeit absetzen. Doch gerade Männer jenseits der dreißig Jahre ziehen die Vasektomie immer häufiger in Erwägung. Für die Sterilisation des Mannes ist zwar ein operativer Eingriff notwendig, dieser ist aber verhältnismäßig unkompliziert. Fachärzte wie das vierköpfige Team in St. Gallen, die über viel Praxiserfahrung verfügen, führen einen solchen Eingriff sorgfältig und routinemäßig durch. Dies ist ein erster wichtiger Punkt, der bei der Entscheidung für oder gegen die Vasektomie zu beachten ist: die Wahl des Urologen.

Am Anfang einer jeden Vasektomie steht das persönliche Beratungsgespräch mit einem Facharzt. Der Patient kann sich dort alle offenen Fragen beantworten und fachmännisch beraten lassen. Er kann außerdem seinen Urologen kennenlernen und abschätzen, ob ein Vertrauen aufgebaut werden kann. Umgekehrt lernt auch der Arzt seinen Patienten kennen und kann ihn entsprechend beraten. Ist der Patient für die Vasektomie geeignet und entscheidet sich nach einer ausreichenden Bedenkzeit dafür, so kann ein Operationstermin vereinbart werden.

Am Tag der Operation, die von den St. Gallener Urologen in der Klinik Stephanshorn direkt neben der Praxis durchgeführt werden, wird der Patient zunächst lokal betäubt. Die örtliche Narkose ist bei der Vasektomie absolut ausreichend, damit der Patient keine Schmerzen spürt. Wenn es im Vorfeld besprochen wurde, kann der Patient auch eine Vollnarkose erhalten. Sobald die Narkose wirkt, kann der Operateur die Samenleiter freilegen. Dies tut er, indem er zunächst die Skrotalhaut dort öffnet, wo er vorher die Samenleiter ertastet hat. Das ist in aller Regel oberhalb der Hoden. Bei Anwendung der klassischen Methode nimmt der Arzt einen kleinen Schnitt mit dem Skalpell vor, um die Haut zu eröffnen und legt dann die Samenleiter frei. Bei der Non-Skalpell-Vasektomie wird die Skrotalhaut punktiert und anschließend mit einem speziellen Klemmwerkzeug so weit gespreizt bis eine Öffnung entstanden ist. Durch diese Öffnung können dann die Samenleiter freigelegt werden.

Die Samenleiter werden ein Stück herausgehoben, um jeweils zwei bis drei Zentimeter davon zu entfernen. Die entfernten Samenleiterstücke lassen pro Samenleiter zwei offene Enden zurück, die verschlossen werden müssen. Der Operateur schlägt sie deshalb einmal um und bindet sie ab oder verödet die offenen Enden. Bevor die Haut verschlossen wird, werden die Samenleiter in unterschiedliche Gewebeschichten gelegt. Auf diese Weise wird den Samenzellen, welchen die Samenleiter zuvor als Transportweg dienten, der Weg abgeschnitten. Sie gelangen nicht mehr durch die Harnröhre und der Mann wird deswegen zeugungsunfähig.

Obwohl sich weiterhin Samenzellen im Hoden bilden, entsteht kein Überschuss an Spermien. Finden die Samenzellen keinen Weg aus dem Körper hinaus, werden sie in die Nebenhoden geführt und dort abgebaut. Es kommt auch ansonsten zu keinen unerwünschten Nebeneffekten, wenn ein Mann sterilisiert wurde. Das Lustempfinden bleibt unberührt und auch die Ejakulation findet statt. Das Fehlen der Samenzellen in der Samenflüssigkeit kann nur im Labor durch ein Spermiogramm festgestellt werden und ist für das bloße Auge unsichtbar.

Risiken der Vasektomie: Auch wenn es sich bei der Sterilisation des Mannes um einen eher unkomplizierten und risikoarmen Eingriff handelt, können Risiken auftreten. Es ist schließlich ein operativer Eingriff. Die Risiken einer Vasektomie werden beim Beratungsgespräch ausführlich erläutert. Es kann bspw. zu Bluterguss, Druckgefühl in den Hoden, Nebenhodenentzündung, Wundinfektionen, Bildung von Sperma-Granulomen, chronischen Schmerzen etc. kommen.

Der Patient kann nach dem Eingriff in Begleitung nach Hause gehen. Dort wird empfohlen sich ungefähr eine Woche völlige körperliche Ruhe zu gönnen. Dies begünstigt eine schnelle und problemlose Heilung der Wunde. Nach zwei bis drei Monaten wird der Patient zur Nachuntersuchung gebeten. Es wird dann ein abschließendes Spermiogramm mit einer Probe des Ejakulats des Patienten angefertigt. Finden sich keine Samenzellen mehr in der Samenflüssigkeit, ist die Vasektomie erfolgreich beendet. Sollten doch noch Spermien zu finden sein, wird eine weitere Nachuntersuchung veranschlagt. Spätestens zu diesem Termin sollten keine Samenzellen mehr zu finden sein.

Das bedeutet: Es muss nach dem Eingriff solange weiterhin verhütet werden, bis der Urologe nach Durchführung der Spermaproben "grünes Licht" gibt" und die Zeugungsunfähigkeit bestätigt.

vasektomie-experten.ch: Vasektomie-Informationen und Experten

Eine Internetplattform, die Patienten auf zwei Weisen weiterhilft: vasektomie-experten.ch hat auf seinen Seiten alle relevanten und interessanten Informationen zum Thema Vasektomie/Sterilisation des Mannes zusammengetragen. Diese werden für Laien auf eine verständliche Art und Weise erläutert, sodass Menschen, die sich genauer mit der Vasektomie befassen möchten eine seriöse Anlaufstelle haben und sich beispielsweise ideal auf ein Beratungsgespräch beim Facharzt vorbereiten können. Auf der anderen Seite dient das Portal dazu, die Suche nach einem Arzt in der Umgebung, der die Vasektomie kompetent und erfahren durchführt, zu erleichtern.